Landtagswahl 2016 // Argumente gegen die AFD: Rassismus ist keine Alternative!

Rassismus ist keine Alternative_headerEs sieht ganz danach aus, als würde die rassistische „Alternative für Deutschland“ in den nächsten Landtag einziehen. Es gibt viele gute Gründe, das nicht zu wollen und aktiv gegen diese Partei vorzugehen. Eine Alternative ist die AfD nicht für die Mehrheit der lernenden und arbeitenden Menschen, sondern nur für die Banken und Konzerne. Hier geht’s zur Druckvorlage für unser Flugblatt gegen die Alternative für Deutschland: #Argumente gegen die AfD

Landtagswahl 2016 // Wie viel Kommunismus steckt in dir?

220668-st-article620Hier geht’s zum Wahl-O-Mat.

Auch wenn du dich selbst nicht als Revolutionärin oder Revolutionär bezeichnen würdest, vielleicht haben wir ja trotzdem mehr gemeinsam, als du gedacht hättest. Wenn du schon immer mal wissen wolltest, wie viel Kommunismus in dir steckt, jetzt kannst du’s herausfinden. Auch die DKP hat die Fragen des Wahl-O-Mat beantwortet, klick dich einfach durch die Fragebögen und du wirst sehen, wo wir einer Meinung sind.

Als Kommunistinnen und Kommunisten kommt es uns allerdings nicht nur auf einzelne Forderungen an, die unser Leben hier und da im Kleinen verbessern könnten, auch wenn wir in den alltäglichen Kämpfen immer konsequent die Interessen der großen Mehrheit der arbeitenden und lernenden Menschen vertreten. Letzten Endes sind wir aber der Überzeugung, dass sich unsere Probleme innerhalb der kapitalistischen Gesellschaft nicht dauerhaft lösen lassen. Die wirklich entscheidenden Fragen – zum Beispiel, wem die Produktionsmittel in dieser Gesellschaft gehören und wer zu wessen Gunsten was produziert, wie der Reichtum in der Gesellschaft verteilt ist, wer ausgebeutet wird und wer am Ende die Profite einstreicht usw. – stehen natürlich nicht zur Wahl, und sie werden vom Wahl-O-Mat auch nicht gestellt. Deshalb kämpft die DKP auch nicht hauptsächlich um Wählerstimmen, sondern es geht uns darum, die Menschen an ihren Arbeitsplätzen, in ihrem Wohnvierteln, in den Schulen, Unis und in den Warteschlangen der Arbeitsagentur für ihre Interessen zu mobilisieren. Unsere Interessen sind mit denen der Herrschenden in den Parlamenten und den Vorständen der Banken und Konzerne nicht vereinbar. Ein wirklich gutes Leben kann es für die große Mehrheit von uns nur in einer anderen Gesellschaft jenseits des Kapitalismus geben – diese Gesellschaft nennen wir Sozialismus, für dieses Ziel kämpfen wir.

Du willst mehr erfahren? Hier findest du unser Landtagswahlprogramm für den Kreis Heidenheim, und hier geht’s zu unserem Parteiprogramm.

Kai Degenhardt: Wieviel Bewegung braucht das Lied? // Schwäbisch Hall, 10. März 2016

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„Das linke politische Lied erhält seinen Charakter immer dadurch, dass es einen Standpunkt in den jeweiligen gesellschaftlichen Kämpfen bezieht. Dort, wo das politische Lied hierzulande übrhaupt noch zu hören ist, geschieht dies jedoch weitgehend ‚unter dem Radar‘. Die Lage wieder zu wenden ist natürlich in erster Linie eine politische und nicht eine musikalisch-ästhetische Aufgabe der Linken.“

Interesse? Hier gibt’s den Veranstaltungsflyer als PDF und hier geht’s zur facebook Seite der DKP Schwäbisch Hall.

„Fluchtursachen bekämpfen! Kriege aus Baden-Württemberg stoppen!“ // Kampagnenblog online

Während sich die Situation für Geflüchtete auch in Baden-Württemberg immer weiter zuspitzt, ist in der Öffentlichkeit von den Fluchtursachen kaum die Rede. Die Mehrheit der unzähligen Menschen, die ihr Leben riskieren, um ins innere der Festung Europa zu gelangen, fliehen vor den Kriegen, die der Imperialismus in ihren Heimatländern enfesselt hat. Viele der Waffen, mit denen diese Kriege geführt werden, stammen hier aus Baden-Württemberg. Die Interessen, die mit diesen Waffen kriegerisch durchgesetzt werden, sind direkt mit denen des Kapitals verknüpft. Deshalb sagen wir: Fluchtverursacher bekämpfen, nicht Flüchtlinge!

Mit unserer Kampagne wollen wir an konkreten Beispielen aufzeigen, welche Rolle Unternehmen aus Baden-Württemberg beim Erzeugen von Fluchtursachen spielen und wer die Profiteure des Krieges sind. Alle aktuellen Infos zu Outing-Aktionen und Hintergründen findet ihr ab sofort auf unserem Kampagnenblog fluchtverursacher.blogsport.de

Du hast Lust mitzumachen und möchtest uns einen Fluchtverursacher in deiner Region melden? Dann schreib uns einfach eine Mail und wir machen die Informationen gemeinsam auf unserem Blog öffentlich!

Afrika und Wir!

Afrika und wir
Samstag. 7. November 2015, 11.00-17.30 Uhr
Stuttgart, Waldheim Sillenbuch, Clara-Zetkin-Haus*
Gorch-Fock-Str. 26

Die Referierenden und ihre Themen:
Dr. Jörg Goldberg, Frankfurt/M., langjähriger Regierungsberater in Benin und Sambia, Redaktion Z: Der Wirtschaftsboom im subsaharischen Afrika – Wachstumsperiode oder Strukturbruch?
Georges Hallermayer, Sarreguemines, Vorstandsmitglied der Marx-Engels-Stiftung:
Die VR China in Afrika: Feindbild oder Leitbild?

Sabine Lösing, Göttingen, MdEP (Die Linke):
Deutsche und europäische Militär- und Interessenpolitik in Afrika

Thomas Mickan, Stuttgart, Informationsstelle Mililtarisierung (IMI):
AFRICOM – Big Brother Is Watching You

Prof. Dr. Reinhard Kößler, Uni Freiburg, Direktor des Arnold-Bergstraesser-Instituts:
Deutschland postkolonial – zum Umgang mit dem Völkermord im heutigen Namibia
* Zur Anreise mit PKW oder Bahn siehe http://waldheim-stuttgart.de /der_weg_zu_uns.htm
Kostenbeitrag (inkl. Mittagsimbiss): 12 Euro; ermäßigt: 8 Euro. Wegen der Essensplanung bitten wir um
Voranmeldung unter marx-engels-stiftung@t-online.de oder bei Hermann Kopp, Tel. 0211-680 28 28

In Afrika leben 1,1 Milliarden Menschen – fast so viele wie in der VR China, und gut doppelt so viele wie in Lateinamerika. Gemessen daran, sind unsere Kenntnisse über diesen Kontinent erstaunlich gering.
In die hiesigen Medien schafft es das subsaharische Afrika, auf das sich unsere Tagung
konzentriert, in der Regel allenfalls als bedauertes Opfer unverstandener Kriege oder humanitärer Katastrophen, wie jüngst der Ebola-Epidemie. Das muss sich ändern, wollen wir nicht in provinzieller Ignoranz verharren gegenüber einer Region, die in den letzten anderthalb Jahrzehnten ein vergleichsweise hohes Wirtschaftswachstum zu verzeichnen hat, und für die sich neuerdings, außer den ehemaligen Kolonialmächten England und Frankreich, auch die USA brennend interessieren – im
Kampf um Einfluss und Märkte und in scharfer Konkurrenz mit China. Es wäre verwunderlich, hielte sich der deutsche Imperialismus da raus. Auch seiner historischen wie aktuellen Rolle auf dem „schwarzen Kontinent“ gilt unser Interesse.