DKP-Metall-Info 01/2012

Hier finden Sie zum download die erste aktuelle DKP-Metall-Info zu den anstehenden Tarifverhandlungen in der Metallbranche. Den Forderungen der IG-Metall haben die Unternehmer die nackte Provokation entgegengesetzt.
Flugblatt Tarifverhandlungen

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1. kommunalpolitische Konferenz der DKP Baden-Württemberg, war eine gute, wichtige und inhaltlich sehr gute Konferenz

Zu seiner ersten Kommunalpolitischen Beratung des Bezirks Baden-Württemberg trafen sich am 21. April 2012 kommunalpolitisch interessierte Genossinnen und Genossen aus verschiedenen Städten und Gemeinden im Stuttgarter Waldheim Gaisburg. Sie wurden von U.Huber, Mitglied im Bezirksvorstand und dem Mitglied im Sprecherrat der Partei Norbert Heckl begrüßt. Vom DKP Parteivorstand konnte Patrik Köbele besonders herzlich begrüßt werden.

Organisiert wurde diese Beratung vom Kommunalpolitischen Arbeitskreis der DKP Bezirks Baden-Württemberg.

Inhaltlich wurde die Beratung mit Eingangsreferaten durch die in Baden-Württemberg gewählten DKP Stadträte Guzzoni (Freiburg), Püschel Heidenheim, von Genossin Vera Hemm Stadträtin aus Konstanz, sowie von Urs Unkauf DKP Jugendgemeinderat aus Hechingen, eröffnet.

Schon allein die Referate dokumentierten die kommunale Vielfalt mit denen sich unsere Stadträte vor Ort zu beschäftigen haben.

Hendrijk Guzzoni berichtete über seine kommunalpolitischen Erfahrungen insbesondere über den gemeinsamen Widerstand Freiburger Bürgerinnen und Bürger zur Wohnungs- und Mieterpolitik. Für die Partei so Guzzoni, sei die Wohnungsfrage eine der zentralsten Konfliktthemen der Daseinsvorsorge in vielen Städten und Gemeinden. Im Zusammenhang mit der Tagung des Parteivorstands zur Kommunalpolitik stelle er heraus, dass für die Arbeit vor Ort, die Kommunalpolitik für unsere Partei der Arbeiterklasse, im Kampf für bessere Arbeits- und Lebensbedingen ein wichtiges politisches Standbein in den Grundorganisationen der Partei werden muss.

Dass die DKP vor Ort ein unverzichtbarer politischer Faktor in den Städten und Gemeinden, sein muss, dokumentiert Reinhard Püschel. Er schilderte die Menschenschlange vor dem Tafelladen der Caritas, die nach Waren und Lebensmittel des täglichen Bedarfs anstehen und er verwies auf die in diesem Zusammenhang in Heidenheim lebenden Familien mit Hartz IV-Einkommen. Hautnah berichtete er von zwei Hartz IV Fällen, mit denen er gemeinsam ihre Anträge für die Erhöhung ihrer Wohngeldzuschüsse durchgeboxt hat. Ein Kommunaler Armutsbericht so Püschel, wie er auch von der Grün/Roten-Landesregierung für Ba.-Wü. erstellt werden soll, muss auch in den Kommunen und Landkreisen erstellt werden. Armutsberichte müssen für die Gemeinderäte in den Kommunen wichtige Entscheidungshilfen sein.

Kommunalpolitik und Internationale Solidarität, mit diesem Thema beschäftigte sich Genosse Urs Unkauf, Stellvertretende Vorsitzende des Jugendgemeinderats und erfahren im Jugendaustausch mit Frankreich. Städtepartnerschaften dürfen keine Partnerschaften für honorige Begegnungen sein. Als proletarische Internationalisten sind wir in den Kommunen insbesondere auch im Hinblick auf Jugendbegegnungen gefragt. Städtepartnerschaften beinhalten die Möglichkeiten auch mit unseren Bruder- oder Schwesterparteien Kontakte zu knüpfen. Zwischen Kommunistischen Parteien in Europa und der DKP vor Ort würden sich interessante und konstruktive Kontakte knüpfen lassen.

Die Fragestellung: Haben Kommunen eine antifaschistischen Auftrag? Wurde von Vera Hemm an Hand verschiedenen kommunaler Beispiele aus Konstanz bejaht. Mit dem Konstanzer Appell sei ein wichtiger antifaschistischer Beitrag für die Stadt geleistet worden. Aufgeschlossene Beziehungen zur den jeweiligen Stadtverwaltung sind wichtige Voraussetzungen. Erfreulich sei, dass die Stadt Konstanz antifaschistische Aktivitäten auch finanziell unterstütze.

In einer an die Berichte anschließende Aussprachen mit 20 Wortmeldungen wurden die in den Referaten angesprochenen Themen weiter vertieft. Schwerpunkte waren die Privatisierung kommunaler Aufgaben der Daseinsvorsorge, die gewollte Verschuldung der Städte und Gemeinden, Klimaschutz und ÖPNV, Altbausubstanzsanierung und § 175 BauGB, Kommunalpolitik und demokratische Rechte und der mit Vorbehalten belegte sog. Bürgerhaushalt, sowie der Bundesfreiwilligendienst. Auch in der Aussprach wurde deutlich: Kommunalpolitik muss für die Partei ein weitere Feld politischer Arbeit vor Ort werden.

In einer gemeinsamen Einschätzung welche kommunalen Ziele vor Ort und wie sollen die Kommunalwahlen in 2014 in Ba.-Wü. angegangen werden, wurde der Wunsch nach weiterem Beratungsbedarf deutlich. Patrik Köbele stellte dazu fest, dass es in der Kommunalpolitik die Kontinuität, ob parlamentarisch oder außerparlamentarisch, ein wichtiger Arbeitsfaktor sei. So lassen sich auch Erfolge, Freude aber auch politische Anerkennung organisieren. Kommunalwahlprogramme lassen sich nicht verallgemeinern. Die lokale Identität muss darin erkennbar sein. Das Studium lokaler Veröffentlichungen sei dazu ein wichtiger Informations- und Handlungsfaktor. Kommunistische Kommunalpolitik beherrsche alle Lebensbereiche und Lebensinteressen der Arbeiter und Angestellten die in den Städten und Gemeinden arbeiten und leben. Zentrale Handreichungen zur Kommunalpolitik und zu den Kommunalwahlen 2014 werden vom PV vorbereitet. Heute schon sei es aber notwendig sich vor Ort mit den Kommunalwahlen 2014 zu beschäftigen. Die Teilnehmer der Beratung waren sich einig, sich auch in Zeiten ohne Wahltermine, intensiver auszutauschen. Der Vorschlag daher auch im Frühjahr 2013 eine Beratung vorzubereiten wurde angenommen.

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1. Mai im Clara-Zetkin-Haus im Waldheim Stuttgart-Sillenbuch

Liebe Genossinnen und Genossen, liebe Freunde,
auch im traditionsreichen Clara-Zetkin-Haus in Stuttgart-Sillenbuch findet eine 1. Mai Feier statt.
1_Mai-2012 Clara- Zetkin- Haus Stuttgart-Sillenbuch

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1. Mai 2012 im Waldheim Gaisburg

Liebe Genossinnen und genossen,liebe Freunde,

am 1. Mai 2012 findet in der Arbeitergaststätte Waldheim Gaisburg, wie schon in vergangenen Jahren, eine Maifeier nach der Demo statt.
hier die Flyer2 erster Mai 2012 Waldheim

 

 

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Europäischer Fiskalpakt: Angriff der Reichen gegen die Armen?

Wir laden herzlich ein zu unserer Öffentlichen Veranstaltung am Mittwoch,
den 09. Mai 2012 um 19:30 Uhr im Raum 106 des Bürgerhauses Neckarstadt-West, Lutherstr.15-17. Einladung-Fiskalpakt.

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Das Kriegsgeschrei wird immer lauter!

Liebe Genossinnen und Genossen, liebe Friedensfreunde und Kriegsgegner.
hier das Flugblatt der DKP für den Ostermarsch.
Bitte downloaden und in Eigenregie vervielfältigen.

Flugblatt antikriegsinfo Vorderansicht April 2012
Flugblatt Antikriegsinfo Rückseite April 2012

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„Leiharbeit ist Ausbeutung“

 

Liebe GenossenInnen,
„Leiharbeit ist Ausbeutung“ – so zu lesen ein Beitrag in Junge Welt zum „Schwarzbuch“ der IG-Metall zur Leiharbeit. Gut und richtig, wenn die Gewerkschaften sich endlich diesem Thema, einer menschenunwürdigen Form der Arbeit zuwenden.
An der menschenunwürdigen Form ändert es gar nichts, wenn es in dieser Branche durchaus auch relativ akzeptable und vernünftige Arbeits- und Lohnbedingungen geben mag. Wie Lohnarbeit überhaupt vom Standpunkt des Menschen und der Rolle der Arbeit für die Menschwerdung eine unwürdige Form ist, so ist Leiharbeit noch eine weit degradierende unmenschlichere Form der Lohnarbeit, unabhängig vom Empfinden des einzelnen.Um so mehr störend bzw. irreführend ist es, wenn geschrieben wird: “Leiharbeit ist Ausbeutung“. Welche Lohnarbeit ist keine Ausbeutung? Kann nicht sogar manche höchstbezahlte und zu besten Bedingungen geleistete Lohnarbeit ein viel größeres Ausmaß an Ausbeutung in sich tragen und in der Profitrate zum Ausdruck kommen. Immer wieder ist festzustellen, dass der Ausbeutungsbegriff auch in linken Publikationen bewusst oder unbewusst an die äußere Form der Arbeit, an die sichtbar schlechten Arbeitsbedingungen geknüpft wird. Das ist nicht nur Krümelkackerei, denn es führt letztlich dahin, dass Kapitalismus nur menschenwürdig gestaltet werden muss, was nach wie vor auch ein weit verbreiteter Gedanke in unseren Gewerkschaften und linken Parteien ist. Die kapitalistische Wirklichkeit belehrt uns dagegen auf der gesamten Linie eines Besseren. Letztes Stichwort – Schlecker!

 

Roland Winkler


 


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Unser 1. Mai Plakat zum Downloaden

Für alle Kreise und Go,

ab sofort können diese Plakate bei PV bestellt werden.
1. Mai Plakat druck

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Brief einer Mutter an die Bundeswehr

Brief einer Mutter an die Bundeswehr
Sehr geehrter Herr „Karriereberater“, werte Herren Generäle und Offiziere, meine Tochter kriegen Sie nicht!
Sie haben meine Tochter ungebeten angeschrieben und offerieren ihr eine „Karriere mit Zukunft“, ein auf sie „zugeschnittenes Angebot nach ihren Bedürfnissen“. Welche Zukunft wartet auf meine Tochter und ihre Altersgenossen, wenn das Land, in dem diese jungen Menschen leben, in andere Länder, in denen andere junge Menschen leben, einmarschiert? Alleine in Afghanistan haben 2.500 ausländische Soldaten ihr Leben verloren. 49 von ihnen gehörten der Bundeswehr an. Hatten Sie denen zuvor auch eine Karriere mit Zukunft versprochen? Das afghanische Volk hat durch den Einmarsch fremder Truppen ebenfalls tausende Menschenleben verloren. Glauben Sie, das Töten dieser Menschen, mit denen unsere Jugend nie zuvor auch nur Kontakt hatte, stellt ein Bedürfnis für unsere Kinder dar?
In Ihren Flyern machen Sie Werbung für „verantwortungsvolle und abwechslungsreiche“ Einsätze. Denken Sie dabei an das Bombardieren der Tanklaster in Kundus? Es ist längst bekannt, dass Ihr Führungspersonal wusste, dass die Menschen, die um diese Tanklaster herum standen, unbewaffnet waren. Die Piloten der US-Armee haben Ihren Offizieren das mehrfach gesagt. Trotzdem erteilte Oberst Klein den Befehl, diese 142 Menschen zu bombardieren. Meinen Sie das, wenn Sie von Verantwortung schreiben? Oder fällt das eher unter „Abwechslung“ – mal eben ein großes Feuer-Inferno anzuordnen?
„Vielfältige Verwendungen“ habe die Bundeswehr für junge Menschen, heißt es in Ihren Flyern. „Verwenden“ ist ein anderes Wort für „benutzen“. Die Bundeswehr benutzt junge Menschen für Zwecke, die nicht im Interesse und zum Nutzen der Völker, die friedlich zusammen leben wollen, sind. Die Menschenleben, die in Afghanistan verloren gehen, gehen auf das Konto der Bedürfnisse internationaler Konzerne. Der freie Zugang zu den Bodenschätzen und Energiereserven sowie geostrategische Machtambitionen der wirtschaftlich mächtigsten Länder werden in Afghanistan, Somalia und dem Kosovo durchgesetzt. Für Profitinteressen weniger Großkonzerne wird dort die Zukunft mehrerer Generationen gefährdet und vernichtet. Dafür kriegen Sie meine Tochter nicht!
Ihr Werbematerial sieht so aus, als würden Sie Abenteuerurlaube anbieten. Ein Wort fehlt darin: Krieg. Die Bundeswehr führt Krieg. Obwohl Deutschland nicht angegriffen wurde, was doch laut Grundgesetz die Voraussetzung dafür ist, das Land zu verteidigen. Kriege vorzubereiten und zu führen, verbietet das Grundgesetz. Die Männer und Frauen, die das Grundgesetz formuliert haben, wussten sehr genau, warum sie sich dafür entschieden. Deutschland hatte zwei Weltkriege ausgelöst. Millionen von Toten, zerbombte Städte, zerrissene Familien, hungernde, verkrüppelte und traumatisierte Menschen waren die Folge dieser Kriege. Eine ganze Kindergeneration hatte ihre Schulzeit in den Luftschutzkellern verbracht. Auch meine Familie hat dieses unsägliche Leid durchlebt. Die Urgroßmütter meiner Tochter mussten ihre Kinder alleine versorgen, weil die Väter eingekerkert worden waren. Unsere Stadt verging in einem zwanzig Minuten währenden Feuersturm. 2.000 Menschen verbrannten oder wurden von einstürzenden Häusern erschlagen.

Unsere Familie hat sich vor dem Zweiten Weltkrieg und erst recht danach für den Frieden engagiert. Meine Tochter ist im Geiste des Friedens erzogen worden. Wir setzen uns für die gerechte Verteilung des erarbeiteten Wohlstandes und der vorhandenen Ressourcen ein. Bodenschätze und Energiereserven müssen allen Menschen auf dieser Erde gemeinsam zur Verfügung stehen. Wer sie mit Waffengewalt raubt, verhält sich nicht „modern“ und „verantwortungsvoll“, wie Sie in Ihren von unseren Steuergeldern finanzierten Flyern beschönigend schreiben, sondern ganz und gar verantwortungslos, denn Krieg schafft keinen Frieden und keine Verteilungsgerechtigkeit, sondern neue Kriege. Dafür kriegen Sie meine Tochter nicht!

Ziehen Sie die Soldaten der Bundeswehr aus allen Ländern, in denen sie den Frieden gefährden, sofort ab! Hören Sie auf, unsere Steuergelder für superteure Waffen zu verschleudern! Verzichten Sie auf das Verbreiten Ihrer Lügen in Ihrem Werbematerial! Und schreiben Sie nie wieder meine Tochter an – Sie kriegen sie nicht!

 

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Gegen europäischen Fiskalpakt und überhaupt gegen den Kurs des Sozialabbaus in Europa

 

Solidarität statt Lohnkürzungen und Sozialabbau in Europa
Wir fordern ein demokratisches und soziales Europa !
Kundgebung 15.Mai Vorderseite
Kundgebung 15.Mai Rückseite

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